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Das Rennen - Faszination RAAM

Das Race Across America (RAAM) ist ein einmal im Jahr durchgeführtes Radrennen, das von der Westküste der Vereinigten Staaten zur Ostküste führt. Es gilt als das härteste Radrennen der Welt - nur die Hälfte der Teilnehmer kommt im Ziel an - zum Vergleich: beim Ironman in Hawaii kommen 90 Prozent an!


Ziel ist es, die vorgegebene Strecke von ca. 5.000 km mit einer Gesamthöhendifferenz von über 30.000 m am schnellsten zurückzulegen. Es gibt keine Etappen, sondern lediglich ca. 57 Kontrollstellen, die zu passieren sind. Um das Rennen erfolgreich zu beenden, muss allerdings ein Zeitlimit eingehalten werden. Für Einzelfahrer beträgt dieses Limit 12 Tage und 5 Stunden. Jeder Teilnehmer kann selbst wählen, wann und wo er Schlafpausen einlegen möchte, muss also abwägen zwischen dem Wert zusätzlicher Fahrzeit und der Möglichkeit zur Regeneration durch Schlaf. Die meisten Teilnehmer schlafen täglich nur ca. zwei Stunden.

Das RAAM wurde erstmals 1982, damals noch unter dem Namen Great American Bike Race, mit vier Teilnehmern ausgetragen. Im Laufe der Jahre wurde das RAAM um eine Damen- sowie verschiedene Team- und Alterswertungen erweitert.


Der erfolgreichste Teilnehmer im Einzelrennen der Herren ist der Slowene Jure Robic, der das RAAM viermal gewinnen konnte. Zur Legende geworden ist Rob Kish, der beim RAAM 20-mal (bis 2005) an den Start ging, 19-mal das Ziel erreichte und dabei drei Siege feiern konnte. Ebenfalls drei Siege erreichte der Österreicher Wolfgang Fasching. Österreich hat eine große RAAM-Tradition: Bereits 1988 siegte Franz Spilauer als erster Nicht-Amerikaner im Einzel. Erst 11 Fahrer konnten in der 28 jährigen Geschichte dieses Rennen unter 9 Tagen beenden, zu denen seit 2009 auch der Bad Ischler Gerhard Gulewicz gehört. Mit einer Endzeit von 8 Tagen, 22 Stunden und 53 Minuten wurde er hervorragender Zweiter.


Erstmals auf eine andere Taktik griff Michael Nehls 2008 zurück: Statt den Schlaf auf ein Minimum zu beschränken, fuhr er jeden Tag in etwa 15 Stunden rund 400 km und hatte so abzüglich Essenspausen jede Nacht rund 8 Stunden Schlaf. Er kam damit als siebter ins Ziel und erhielt eine Auszeichnung als derjenige Teilnehmer, der in der Geschichte des Rennens am meisten geschlafen hat. Nach eigenen Angaben wurde er auf der Straße nicht ein einziges Mal überholt.

 

 

Sieger nach Jahren

2009 Daniel Wyss (SUI)
2008 Jure Robic (Slo) / 2007 Jure Robic (Slo) / 2006 Daniel Wyss (SUI)
2005 Jure Robic (Slo) / 2004 Jure Robic (Slo) / 2003 Allen Larsen (USA)

2002 Wolfgang Fasching (AUT) / 2001 Andrea Clavadetscher (LIE) / 2000 Wolfgang Fasching (AUT)

1999 Danny Chew (USA)
1998 Gerry Tatrai (Aus)
/ 1997 Wolfgang Fasching (AUT) / 1996 Daniel Chew (USA)
1995 Rob Kish (USA) / 1994 Rob Kish (USA) / 1993 Gerry Tatrai (Aus)
1992 Rob Kish (USA) / 1991 Bob Fourney (USA) / 1990 Bob Fourney (USA)

1989 Paul Solon (USA)
1988 Franz Spilauer (AUT) / 1987 Michael Secrest (USA) / 1986 Pete Penseyres (USA)
1985 Jonathan Boyer (USA) / 1984 Pete Penseyres (USA) / 1983 Lon Haldeman (USA)
1982 Lon Haldeman (USA)

 

 


 

 

 

ÜBER DAS RENNEN
"5.000 km und 30.000 Höhenmeter in unter 12 Tagen und 5 Stunden"

 



ÜBER DIE STRECKE

"Man durchquert die USA vom Westen nach Osten - auf dem Rad!"

 

 

 

 



ÜBER DIE GEFAHR
"Die Athleten schlafen im Schnitt nur bis zu 2 Stunden pro Tag, große Verletzungsgefahr birgt der Sekundenschlaf am Rad"

 

 

 

 

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